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Greetsiel/Ostfriesland

Während wir uns schwitzend auf unsere Reise in die Normandie und Bretagne vorbereiteten entschieden wir uns spontan für eine "Abkühlung" an der Nordsee. In Greetsiel in Ostfriesland fanden wir kurzfristig eine Unterkunft, das im Landhaus Die Krabbe von Greetsiel. Ein wahrer Glücksgriff, eine wirklich schnuckelige Unterkunft mit tollem Frühstück. Klare Empfehlung!

P.S.: Landkarten gibt es später!

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Kurz vor Mittag ging es am Montag bei über 30 Grad los Richtung Norden. Dort angekommen hatte es: 30 Grad. So sollte es auch am Dienstag bleiben was uns aber nicht davon abhielt die nähere Umgebung von Greetsiel zu erkunden. Besonders die kleinen Ortschaften wie Pilsum oder Rysum haben uns besonders gut gefallen. Auch für einen Besuch des berühmten Otto Leuchtturm von Pilsum hat es noch gereicht.

Heute Vormittag starteten wir mit einer Schifffahrt mit der auf dem Sieltief durch das Naturschutzgebiet Leyhörn. Durch die Schleuse ging es kurz raus auf die Nordsee bevor wir uns zurück Richtung Hafen Greetsiel machten. Schon dort bemerkten wir einen Fischkutter und ein Fernsehteam, das Aufnahmen machte. Am Mittag machten wir einen kleinen Stadtbummel und sahen uns die Mühlen von Greetsiel vom Wasser aus an. Dieses Mal aber per Muskelkraft in einem Ruderboot. Zurück am Hafen sahen wir dann wieder das Filmteam: Es machte Aufnahmen für die Fernsehserie "Lecker an Bord" mit den Fernsehköchen Björn Freitag und Frank Buchholz. Die neuen Folgen sollen ab September ausgestrahlt werden, mal schauen, ob wir im Fernsehen kommen. 

Heute deutlich kühler und eine ziemlich steife Brise. Deshalb haben die Fahrräder, die wir heute gemietet haben, einen zusätzlichen Motor. Damit ließ sich auch die Umleitung meistern, die es um die Baustelle am Deich gab. Bis zum Leuchtturm in Campen haben wir es geschafft.

Nach unseren Fahrradausflügen gestern und vorgestern, mit vielen Umleitungen, stiegen wir heute wieder ins Auto und fuhren nach Emden. Dort muss man natürlich zuallererst "Dat Otto Huus" mit dem Museum anschauen. Die Fußgängerampel davor darf man nur hopsend im Otto Stiel überqueren! Nach einem Bummel am Delft entlang ging es weiter nach Suurhusen zum schiefsten Turm der Welt laut Guinness Buch der Rekorde. Der Kirchturm neigt sich satte 5,19 Grad und "hängt" damit 2,47 Meter über. Weiter ging es zum nächsten Turm, dem Störtebekerturm in Marienhafe. Der Aufstieg über eine extrem enge Wendeltreppe war aber sehr abenteuerlich.

An unserem letzten Urlaubstag haben wir uns auf die Suche nach einem Siel gemacht. Er sollte, sie wie unserer hier in Greetsiel, einen netten Hafen mit Fischkuttern und ein paar Hafencafes haben. Gar nicht so einfach! Erst in Neuharlingersiel waren wir erfolgreich. Am Hafen findet man dann auch noch ein paar Skulpturen vom Cartoonisten Hösti und ein Bild zeigt wie man sich am Strand zurechtfindet. Mit der Nordsee ist es ein Bisschen wie mit dem Yeti: Viele haben schon behauptet ihn gesehen zu haben aber Bilder gibt es keine. So fanden wir auch heute wieder nur Watt. 

Wir sind dann sogar noch ein Stück weiter nach Carolinensiel und Harlesiel gefahren, denn dort werden wir dieses Jahr den ersten Teil unseres Weihnachtsurlaubs verbringen bevor es auf die Insel Langeoog geht. Jetzt müssen wir aber erst mal wieder zurück in heiße Baden-Württemberg. 

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